
Das Steinmetz-Symposium lädt Besucherinnen und Besucher dazu ein, die faszinierende Welt des Steinmetzhandwerks hautnah zu erleben – mitten auf dem Hessentag in Fulda.
Vom 12. bis 14. Juni 2026 verwandelt sich der Borgiasplatz in eine offene Werkstatt unter freiem Himmel. Auszubildende, Gesellen und Meister arbeiten gemeinsam an eindrucksvollen Werkstücken aus Sandstein und zeigen live, wie aus einem rohen Stein Schritt für Schritt ein Kunstwerk entsteht. Besucher können den Handwerkerinnen und Handwerkern direkt über die Schulter schauen, Fragen stellen und die traditionellen Techniken des Steinmetzhandwerks kennenlernen.
Passend zum diesjährigen Motto gestalten die Teilnehmenden die zwölf Sternzeichen – eine besondere Idee, die Bezug auf Fuldas Auszeichnung als erste „Sternenstadt“ Deutschlands nimmt. So verbinden sich handwerkliches Können, Kreativität und ein einzigartiges Thema zu einem besonderen Erlebnis.
Das Steinmetz-Symposium steht für Austausch, Gemeinschaft und die Förderung junger Talente im Handwerk. Gleichzeitig bietet es den Gästen des Hessentags eine seltene Gelegenheit, die Entstehung von Steinmetzarbeiten live zu beobachten und die Vielfalt dieses traditionsreichen Berufs zu entdecken.
Ein Besuch lohnt sich für alle, die Handwerkskunst, Kreativität und echte Arbeit mit Stein erleben möchten. Die Anmeldung zur Veranstaltung ist unten eingefügt.

Am 17. und 18. April 2026 fand die diesjährige Landesverbandstagung des Landesinnungsverband des Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerks Hessen in Oberaula und Bad Hersfeld statt. Zahlreiche Mitglieder nutzten die Gelegenheit, sich fachlich auszutauschen, aktuelle Themen zu diskutieren und die Gemeinschaft im Verband aktiv zu erleben.

Es ist wieder soweit: 2026 findet wieder die Branchenmesse Stone+tec vom 17.-20. Juni 2026 in Nürnberg statt. Und damit auch unser beliebter Nachwuchswettbewerb. Die Ausschreibung finden Sie unter "mehr". Bitte geben Sie die Info an potentielle Interessenten weiter. Aber Achtung: Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Wer zuerst kommt, der klopft zuerst ;-)

Im mittelalterlichen Rothenburg im lieblichenTaubertal trafen sich dieses Jahr die Meisterfrauen im Steinmetzhandwerk zu ihrem alljährlichen Fortbildungstreffen. Die Themen Stressresilienz in komplexen Alltagssituationen und das Thema "Frauen, Geld und Vorsorg" standen auf dem Programm. Und natürlich viel Austausch, Netzwerk und gute Laune.
Gruppenbild mit Damen (Foto: Eva Straub)

Kein Denkmalschutz ohne Steinmetze! Wieder einmal geht es um die Bedeutung des Steinmetzhandwerks für die Erhaltung von materiellem Kulturgut. Dazu lobt der BIV bereits zum 14. Mal auch 2026 wieder den mit 15.000 € dotierten Peter Parler-Preis aus. Die Bewerbungsphase ist eröffnet. Alle Infos & Unterlagen finden Sie unten.
Der Peter Parler-Preis ist kein Wettbewerb für die „größte Baustelle“. Wir suchen die handwerkliche Meisterschaft am Denkmal! Bewertet werden u. a. die handwerkliche Qualität der Ausführung, die Qualität der Dokumentation sowie die interdisziplinäre Abstimmung mit anderen Projektbeteiligten.
Die Fakten:
Auslober des Wettbewerbs ist der Bundesverband Deutscher Steinmetze. Das Preisgeld stammt von der Fördergesellschaft Steinmetzhandwerk mbH, einer 100 %-igen Tochter des Bundesverbandes. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz übernimmt die Schirmherrschaft. Im Rahmen der Denkmalmesse in Leipzig am werden die preisgekrönten Projekte vorgestellt und die Preisträger am 6. November 2026 in einer Feierstunde geehrt. Die preisgekrönten Projekte werden im Nachgang bundesweit in mehreren öffentlichkeitswirksamen Ausstellungen vorgestellt (z. B. Architekturschaufenster Karlsruhe).
Aus der Praxis für die Praxis: Der neue BIV-Leitfaden zur Kartierung & Dokumentation in der Natursteinsanierung - fachlich unterstützt von der VDL, der Vereinigung der Denkmalfachämter in den Ländern!

Am 7. und 8. Mai findet die diesjährige Bundestagung in Mainz statt. Auf der Mitgliederversammlung steht die Wahl des Bundesinnungsmeisters und der zwei Stellvertreter auf dem Programm. Die Teilnehmer besuchen außerdem den Landtag von Rheinland-Pfalz, den Mainzer Dom und machen eine Backstage Tour beim ZDF.
Was erwartet die Teilnehmer: Gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten und Architekten Gerd Schreiner (CDU) sind wir Gast im Landtag von Rheinland-Pfalz und haben dort mit ihm eine Führung zum Thema "Die Sanierung der barocken Kommende des Deutschen Ordens für ihre Nutzung als Plenarsaalgebäude des rheinlad-pfälzischen Landtages". Außerdem wird uns die Arbeit des Parlamentes erläutert. Nach einem Mittagessen im Landtag machen wir noch einen kurzen Abstecher zum Mainzer Dom mit Herrn Schreiner, wo er uns zum Thema "Ausgrabung und Konservierung der ersten Mainzer Bischofskirche aus dem 4./5. Jahrhundert“ führen wird.
Wir freuen uns über die Bereitschaft von Herrn Schreiner, die Steinmetze in Mainz auf diese besondere Art willkommen zu heißen. Das ist Nähe zur Politik, und die Politik zeigt Nähe zum Handwerk!
In unserer Mitgliederversammlung stehen die Wahlen des Bundesinnungsmeisters und der zwei Stellvertrerter an. Bundesinnungsmeister Markus Steininger und seine Stellvertreter Frank Schuster und Holger Kopp stellen sich der Wiederwahl.
Wir berichten über die Projekte und Leistungen des BIV im vergangenen Jahr und diskutieren über unsere Arbeit für das Steinmetzhandwerk in diesem Jahr. Wir beraten die Herausforderungen, die uns als Verband und die gesamte Branche bewegen. Wir sprechen über Zahlen und Inhalte, die dahinter stehen. Und wir haben einen vergnüglichen Teil: Gemeinsam speisen wir mittelalterlich im Gewölbekeller der Burg Weisenau und genießen die regionalen Tropfen. Und wir besuchen zum Abschluss das ZDF und machen dort eine Backstage Tour.

Der Bundesverband ist ideeller Träger der Messe und mit seinem großen Stand in der Halle 11 vertreten. Besuchen Sie uns - es lohnt sich.

Unsere Preisträger: Dana Schiller (1. Platz), Gino Eisen (2. Platz), Valentin Weis (3. Platz), Anna Schnoor (4. Platz), Janika Martin (5. Platz). Danke an die Sponsoren der Preise Akemi, Strassacker, König und Naturstein.

Der Ausbildungsvergütungstarifvertrag im Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk vom 1. November 2025 einschließlich der Protokollnotiz vom 13. Januar 2026 wurde am 22. Juli 2026 für allgemeinverbindlich erklärt. Die Allgemeinverbindlichkeit gilt rückwirkend ab dem 11. März 2026 für alle Betriebe in Deutschland, die unter den betrieblichen Geltungsbereich des Rahmentarifvertrags für gewerbliche Arbeitnehmer im Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk fallen (mit Ausnahme des Bundeslands Sachsen) sowie alle Auszubildenden, die in einem anerkannten Ausbildungsverhältnis im Sinne des Berufsbildungsgesetzes und der Handwerksordnung ausgebildet werden und eine nach den Bestimmungen des Sechsten Buches Sozialgesetzbuch versicherungspflichtige Tätigkeit ausüben. Ausgenommen sind Betriebe, die Mitglied im Dachverband der Betonstein- und Terrazzohersteller e. V. sind und diese Mitgliedschaft bis zum 21. Dezember 2005 (Stichtag) erworben haben.
Der Bundesverband deutscher Steinmetze begrüßt die Entscheidung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales als starkes Zeichen für faire Wettbewerbsbedingungen und für alle Betriebe geltende verbindliche Mindestvergütungen. Eine für alle Auszubildenden geltende angemessene Ausbildungsvergütung stärkt zudem die Attraktivität der Ausbildung, was angesichts des Fachkräftemangels besonders wichtig ist. Insgesamt werten wir die Allgemeinverbindlichkeitserklärung daher als Erfolg.
Bild: Nattanan Kanchanaprat | Pixabay

Das Steinmetzhandwerk präsentiert sich nicht nur mit fein gestalteten Grabmalen, sondern auch mit 4 CUBO in Gelsenkirchen.

Wie bereits im letzten Jahr, lässt sich auch im ersten Halbjahr 2026 eine konjunkturelle Frühjahrsbelebung beobachten. Nach einem sehr schwachen zweiten Halbjahr 2025 fallen Geschäftslage und Geschäftsklimaindex wieder besser aus. Diese positive Entwicklung darf allerdings nicht über die dennoch sichtbare Persistenz der Wirtschaftskrise hinwegtäuschen: Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum sind der Geschäftsklimaindex um 4,2 Punkte auf nun 64,6 Punkte und der Anteil der Unternehmen, die ihre aktuelle Lage mit „gut“ bewerten um 1,8 Prozentpunkte auf nun 44,6 % weiter gefallen. Lediglich der Auftragsbestand ist um 0,8 Wochen auf nun 10,8 Wochen gestiegen.
Im Zusammenhang mit sprunghaft gestiegenen Energiepreisen und weltweiten Lieferengpässen geben wieder mehr Betriebe steigende Ein- und Verkaufspreise an. Insbesondere im Einkauf wird dies deutlich, weshalb es nach wie vor nur teilweise gelingt, gestiegene Kosten an Endkunden weiterzugeben. Der Vergleich der Umsatzanteile nach Branchen zeigt ein 10-Jahres-Hoch für den Grabmalsektor, während hingegen der Bausektor auf ein Zehn-Jahres-Tief gefallen ist. Ein positives Zukunftssignal ist die gestiegene Investitionsbereitschaft.
Besonders kritisch hingegen ist die Lage bei kleineren Betrieben mit 1-4 Mitarbeitern. Verglichen mit der Grundgesamtheit ist hier im Durchschnitt eine schlechtere Geschäftslage, ein geringerer Geschäftsklimaindex, ein niedrigerer Auftragsbestand und eine geringere Investitionsneigung sichtbar.
Auch insgesamt bleibt die wirtschaftliche Lage im Steinmetzhandwerk also angespannt.

Mit diesem Titel berichtet das Deutsche Handwerksblatt in der aktuellen Ausgabe über den BIV und den neuen Technik-Chatbot "SteinIQ". Hier gehts zm Artikel:

Der MDR berichtet von unserer Ausstellung "Steinmetzhandwerk zwischen Tradition und Moderne" im Dresdner Kulturpalast. Bis zum 29. Oktober 2026 wird dort gezeigt, warum das alte Handwerk auch künftig gebraucht wird. Hier gehts zum Bericht:

Wie können die Friedhöfe der Zukunft aussehen? Darüber berieten am 24. und 25. September 2026 Vertreterinnen und Vertreter am Runden Tisch Friedhofskultur. Der Zusammenschluss friedhofsnaher Gewerke und Vereinigungen aus ganz Deutschland traf sich dazu im baden-württembergischen
Süßen am Campus Vivorum.